PSYCHOSOMATIK

Jede Persönlichkeit und jede Geschichte ist individuell. Doch lassen sich gewisse Zusammenhänge von gewissen Krankheitsbildern ableiten. Eine Krankheit oder ein Symptom ist weitaus mehr. Dieses Glossar ist in Arbeit und wird sich weiter ausdehnen. Haben Sie persönliche Fragen? Zögern Sie nicht, mich zu kontaktieren.

Wenn seelische Belastungen körperliche Beschwerden hervorrufen. Durch den Einfluss der Seele / Psyche auf den Körper (Soma) kann sich der Patient krank fühlen, ohne dass der Arzt eine organische Ursache findet.Heute weiß man, dass die Psyche auch Einfluss auf das Ausbrechen, die Beschwerden und den Verlauf organischer Erkrankungen hat. Umgekehrt wirken sich organische Erkrankungen in unterschiedlichem Ausmaß auf die Psyche aus. Eine klare Trennung in psychosomatische Erkrankungen und rein psychische oder rein somatische Erkrankungen ist häufig nicht möglich.Die Symptome psychosomatischer Erkrankungen können sehr unterschiedlich sein, zum Beispiel Magen- und Darmbeschwerden, Kopf- oder Rückenschmerzen, Verspannungen, Herzrasen, Ohrgeräusche, Schwindel, Juckreiz oder chronische Erschöpfung. Oft sind die Beschwerden von starken, die Krankheit betreffenden Ängsten, begleitet. .

Gepostet von La Liberté Hypnose am Sonntag, 24. März 2019

Allergien

Psychosomatik: Das eigene Ich kann sich sich gegen einen Zustand der Aggression oder Feindschaft auslöst schützen. Eine kann eine sehr starke emotionale Reaktion des Körpers entstehen.Vielleicht ist es ist eine Ablehnung eines inneren Teils seines Selbst, dem keine Beachtung geschenkt wird. Dieser innere Feind nimmt sich einfach die Macht, die Macht über den Menschen zu haben und dessen Schutzbarrieren zu zerstören. Der Körper bringt ins Bewusstsein, was am Liebsten vergessen würde. Allergien treten oft nach Trennungen auf (von geliebten Menschen oder Tieren). Es kann eine Angst sein, auf Freude zu verzichten zu müssen, anstelle einer neuen Lebensfreude zu finden. Durch die Allergie kann etwas auf Distanz gehalten werden. Frustrationen dürfen verschwinden und eine neue Schönheit darf aufblühen.

Allergie gegen Tiere: instinktive Aspekte

Allergie gegen Staub: Gefühl der Nutzlosigkeit

Heuschnupfen: sehr vielfältig, Schwierigkeiten Veränderungen anzunehmen, Selbstablehnung, Gedanken über Kinder gebären, Gedanken, um gewissen Situationen ausweichen zu können

Phytopharmaka: Schwarzkümmelöl

Homöopathie: Euphrasia officinalis (Augentrost), Cardiospermum (Herzsame)

Apathie

Psychosomatik: Apathie kann ein gefühlter Stillstand im Leben sein. Die Motivation fehlt, etwas zu verändern. Eine Folge von Ereignissen, die die gesamte Existenz auf dieser Welt in Frage stellt. Man wehrt sich gegen die Ungerechtigkeit. Die Distanz und die Unempfindlichkeit hilft, noch mehr Leiden entfernt zu halten. Es fühlt sich nach einem Leben nach der Norm der Anderen an (Roboterdasein). Das Herz darf sie Spontanität wieder zulassen und das Leben darf wieder mit allen Sinnen genossen werden.

Bettnässen

Psychosomatik: Bettnässen kann die „Lösung“ der Emotionen und des Drucks darstellen. Es können Befürchtungen oder Ängste gegenüber einer elterlichen oder der schulischen Autorität sein. Die Unsicherheit kann sich verstärken, wenn die Kinder im Dunkeln schlafen müssen. Die Kinder sehnen sich nach noch mehr Wärme und Sicherheit.

Blähungen

Psychosomatik: Blähungen können dem Gefühl des unbefriedigt sein oder der Frustration entsprechen. Diese Personen fühlen sich verpflichtet, enorm viele Dinge schnell zu erledigen. Der Magen hat Hunger nach Liebe und Zuneigung. Es kann auch ein Wunsch nach Schwangerschaft darstellen. Es darf akzeptiert werden, dass einem das Leben immer das gibt, was momentan benötigt wird.

Blutdruck erhöht – Hypertonie

Es können viele Gedanken und Gefühle angesammelt werden und nicht zum Ausdruck gebracht werden. Ein riesiger Berg, den man nicht zu bewältigen weiss. Man fühlt sich ohnmächtig, weil man sich davon lösen möchte. Es fällt schwer Liebe zu empfangen. Eine Angst vor Ablehnung kann auch vorhanden sein. Es bestehen grosse Ambitionen seine Ziele zu erreichen. Die Personen möchten leistungsstark sein und suchen eigentlich Harmonie. Langsam darf Schritt für Schritt den inneren Druck losgelassen werden und der Lebenssinn ohne diese innere Spannung gefühlt werden.

Blutdruck tief – Hypotonie

Die Personen fühlen sich oft entmutigt und können die Last der Ereignisse nicht mehr ertragen. Sie mögen keine Anstrengungen mehr beginnen. Es fühlt sich nach einer Sackgasse an. Man hat Angst, seine Träume nicht leben zu können und den Normen der Gesellschaft entsprechen zu müssen. Es war zu viel Verantwortung für andere da, so dass man sich nun entleert fühlt. Hier wird geraten, sich viel Zeit für sich selbst zu nehmen und die Lebensfreuden wie ein Kind zu leben.

Burn-out Erschöpfung

Ein Kampf um ein bestimmtes Ideal wird aufgegeben. Es handelt sich um eine tiefe innere Leere. Es fühlt sich an, als müsste gegen die ganze Menschheit ankämpft werden. Es kann  zum Beispiel eine Reaktion auf das Arbeitssystem sein. Es kann eine Flucht aus der privaten Situation sein. Es wurde enorm viel Energie dafür investiert. Ein wichtiger Schritt ist zu akzeptieren, es nicht allen recht machen zu können und dass die Welt nicht gerettet werden muss.

Bachblüten: Olive

Cholesterin

Psychosomatik: Im tiefsten Inneren kann es an Lebensfreude fehlen. Man glaubt, dieses Glück nicht verdient zu haben. Es fällt schwer, wirklich am Leben teilzunehmen. Es wird eine Rolle wie in einem Theaterstück gespielt. Das nahe Umfeld wird als zerstört betrachtet. Ein Übermass an tierische Lebensmittel wird verzehrt, um sich selbst glücklich zu machen. Die Lebensfreude darf wieder wie bei einem Kind fliessen, um sich so über die Schönheiten des Lebens zu erfreuen. Man hat das Recht, glücklich zu sein.

Colitis ulcerosa

Psychosomatik: Durch wen oder was fühlt sich der Betroffene angegriffen? Wer macht ihn aggressiv? Man kann sich selbst nicht davon befreien oder es verdauen. Andere klammern sich an einem, aber selbst kann man nicht mehr. Lernen, sich selbst abzugrenzen und sich für die freie Wahl entscheiden.

Diabetes

Psychosomatik: Zucker steht im Zusammenhang mit Liebe, Zärtlichkeit und Zuneigung. Diabetes kann den Zustand innerer Traurigkeit widerspiegeln. Aufgrund früherer Verletzungen müssen die Menschen im Umfeld kontrolliert werden. Die Personen haben das Gefühl durchhalten zu müssen, zu kämpfen und den Ereignissen zu trotzen. Man ist bereit zu kämpfen, aber gegen den eigenen Willen (der erhöhte Zuckerspiegel spiegelt diese Situation wider – Bereitstellung der nötigen Energie für die Muskeln). Es besteht eine grosse Erwartungshaltung und bei Nichterfüllung entsteht Frustration. Die Personen schränken sich selbst ein und werden „bitter“. Die Situation, die nicht kontrolliert werden kann wird mit der „Süsse“ ausgeglichen. Wenn die Personen Liebe erhalten, wissen sie nicht genau, wie sie darauf reagieren sollen. Das Vertrauen in Autorität ging verloren, weil sie als ungerecht empfunden wird. Es kann ein starkes Gefühl des Ekels und der Verachtung aufgrund eines Ereignisses vorhanden sein.

Die Liebe wieder fliessen lassen, sich selbst gehen lassen und Liebe zum eigenen Ausdruck zu bringen hilft den Emotionsstau abzubauen. Der Widerstand und die Selbstzerstörung darf aufgelöst werden, man darf weich werden.

Kinderdiabetes: Kinder können die Befürchtung haben, dass die Eltern ihnen nicht vertrauen, sie können Angst haben, sich zu entfalten und sich selber zu werden. Kinder dürfen aufwachen und erwachsen werden.

Schwangerschaftsdiabetes: Es können unverarbeitete Gefühle aus der Kindheit wachgerufen werden. Die Veränderung des Lebens mit einem neuen Familienmitglied und der eigenen „machtlosen“ Situation darf angenommen werden.

Endometriose

Psychosomatik: Es kann eine unbewusste Ablehnung gegenüber einer Schwangerschaft sein. Es kann ein Konflikt mit der eigenen Mutter sein, im Bezug auf welche Rolle die Tochter einnehmen soll. Es kann sein, dass man selbst aus einer zerbrochenen Familie kommt und Angst hat, dem Kind nicht die perfekte Familie bieten zu können. Könnte das Kind selbst, das ganze Leben verändern? Vielleicht auch eine Angst, keine gute Mutter zu sein? Ev. Fühlt es sich dann in der Krippe wohler als bei einem selbst? Ist es schwer, die Welt so zu akzeptieren und man möchte kein Kind in diese Welt setzen? Der eigenen Kreativität, dem eigenen Individuum darf mehr Raum gegeben werden und die Empfindungen dürfen offen ausgedrückt werden.

Haut

Psychosomatik: Die Haut grenzt das innere und äussere ab, sie ist die Grenze der Individualität. Sie ist eine Schutzschicht, die den Lebensraum umschliesst. Sie zeigt Schwierigkeiten auf der kommunikativen Ebene. Sie widerspiegelt die Qualität der Beziehungen zur Aussenwelt. Oft reagiert die Haut nach einer Trennung, weil die Zuwendung entrissen wurde.

Sanfte Haut – Sanfter Mensch

Empfindliche Haut – Empfindlicher Mensch

Harte und dicke Hart – hart zu mir selbst und anderen Menschen

Gereizte Haut – gereizter Mensch

Feuchte Haut – Unsicherheit

Stark schwitzende Haut – negative Emotionen werden festgehalten

Haut – Akne

Psychosomatik: Akne kann im Zusammenhang mit der eigenen Individualität stehen, einem Konflikt mit der eigenen Wirklichkeit. Der Konflikt ist der eigene Selbstausdruck des eigenen Wesens. Man fühlt sich oft im Lebensraum eingeengt und befindet sich auf der Suche nach dem eigenen Lebensraum.

Akne am Rücken entspricht der Vergangenheit, der Gewohnheiten, der Ängste und der Selbstablehnung. Die Betroffenen dürfen lernen, sich selbst zu gefallen und nicht anderen gefallen zu wollen.

Haut – Ekzem

Psychosomatik: Aus Angst vor Verletzungen richte ich mich sehr stark danach, was die Anderen von mir erwarten. Es kann eine innere Angst sein, verlassen zu werden, weil diese Erfahrung vielleicht bereits erlebt werden musste. Eine Zurückweisung des inneren Wesens oder der inneren Werte kann erfolgt sein. Es ist eine Angst und ein Bedürfnis nach Berührungen. Innere Ablehnung führt zu einer sichtbaren Hautveränderung. Es hilft eine Entscheidung für sich selbst, sich selbst kennen zu lernen, um eine „neue“ Haut zu bekommen.

Überall – eine plötzliche Trennung, die früher als erwartet eingetroffen ist

An den Händen – oft eine Trennung von Haustieren

Ellbogen und Knie – ein Rückzug zu sich selbst, zu viel Energie für Andere

Milchschorf – mehr menschliche Wärme und Köperkontakt wird benötigt (die Trennung der Mutter kann zu Angst und Unsicherheit führen)

Haut – Gürtelrose

Psychosomatik: Die Nerven sind die inneren Kommunikationswege. Der Schmerz löst eine Unterbrechung dieser Kommunikation im betreffenden Gebiet aus. Dieses brennende Feuer deutet auf Wut über Kritik oder Angst hin. Es kann eine erzwungene Unterwerfung sein. Eine grosse innere Unsicherheit führt zum Rückzug. Nur durch den Kontakt zu jedem Teil seines inneren Wesens, kann das Sicherheitsgefühl wieder gefunden werden. Eine zusätzliche Entscheidung, sich von dem Leiden anderer zu entfernen ist ein zusätzlicher Aspekt.

Haut – Juckreiz

Psychosomatik: Etwas reizt innerlich und geht unter die Haut. Unbefriedigte Wünsche ärgern und Ungeduld macht sich breit. Man fühlt sich von der Lebensfreude und dem Vergnügen abgespalten und würde es gerne wieder finden. Es dreht sich alles zu langsam. Andere werden als Grund dafür gesehen. Oft wird das Glück zu weit weg gesucht. Autorität verärgert stetig. Es ist ein Bedürfnis in den Tiefen seines Daseins Antworten zu finden. Es kann sein, dass eine gefühlte Trennung zur Familie da ist? Oder zu den eigenen Emotionen? Es hilft den eigenen Platz im Leben wieder einzunehmen, die Kreativität zum Ausdruck zu bringen und das Vertrauen in sich selbst zu stärken.

Ganzer Körper – es betrifft das eigene Wesen sehr stark

Kopfhaut – die Gedanken sind in Unordnung

Haut – Nesselsucht

Psychosomatik: Die Einnahme von Substanzen kann die Nesselsucht auslösen (Lebensmittel, Medikamente). Durch Stress und Anspannung kann sich dieser Zustand verschlimmern. Die Betroffenen leisten sehr viel, aber niemand kann dies erkennen, es wird viel Ablehnung erfahren. Man fühlt sich überlastet und lebt in einer Abhängigkeit der Anderen. Es werden kaum neue Projekte gestartet. Schlüsselaspekte sind: zu lernen, der wichtigste Mensch in seinem Leben zu sein und entschlossen voran zu gehen.

Haut – Schuppenflechte

Psychosomatik: Es kann eine Überproduktion der Hautzellen sein, die der Seele einen doppelten Schutz geben. Der Schutz wirkt als Schutz vor Verletzungen. Wahrscheinlich liegt eine sehr emotionale Trennung zu sich selbst oder zu einem oder meist mehreren Menschen vor. Es gibt ein starkes Bedürfnis nach Liebe. Es kann ein innerer Konflikt sein, einerseits nach dem Bedürfnis nach Nähe und andererseits der Angst vor dem Kontakt mit anderen Menschen, die verletzen könnten. Wichtig ist das innere Vertrauen wieder zu stärken.

Homöopathie: Mahonia aquifolium

Herzrhytmusstörungen

Psychosomatik: Es kann eine Sehnsucht sein, die Ruhe im Leben wieder zu finden. Ein Hilfeschrei im Bezug auf die Liebe, sie nicht zu bekommen oder sie zu verlieren. Es kann eine Entscheidung bevorstehen: Ich weiss, dass ich etwas loslassen muss, aber es ist sehr schwierig, denn die Abhängigkeit ist sehr gross. Es handelt sich hierbei oft um eine Angst, die in Vertrauen in das Leben gewandelt werden darf.

Phytotherapie: Crataegus oxyacantha (Weissdorn), Melissa officinalis (Melisse)

innere Unruhe

Psychosomatik: Innere Unruhe kann eine Furcht oder eine Angst vor dem Unbekannten sein. Sie äussert sich in verschiedenen Symptomen wie Herzrasen, Krämpfe, Schweissausbrüche, Schlaflosigkeit oder Spannung. Es kann ein Zusammenhang mit der Angst vor dem Tod sein. Das Vertrauen in diese Welt darf wieder geschaffen werden und das Leben als solches angenommen werden.

Phytotherapie: Petasites officinalis (Pestwurz), Valeriana officinalis (Baldrian), Passiflora incarnata (Passionsblume), Lavandula angustifolia (Lavendel)

Ischias

Psychosomatik: Der Schmerz ist sehr lähmend. Oft verbergen sich finanzielle Sorgen, nicht genug für alle Verpflichtungen zu haben. Man fühlt sich in der Klemme betreffend seiner Freiheit und seiner Kreativität. Verurteilung Anderer und Minderwertigkeitskomplexe können Folgeerscheinungen sein. Die Erkennung, dass die Quelle der tatsächlichen Sicherheit in einem selbst liegt, darf erlangt werden.

Phytotherapie: Hypericum perforatum (Johanniskraut)

Lippen – Herpes

Psychosomatik: Ich habe das Bedürfnis, mich zurückzuziehen. Vielleicht handle ich gegen meine innere Bestimmung, ich handle gegen meine Entsprechung? Lippen haben viel mit Kommunikation zu tun. Schuldgefühle können dahinter verborgen sein. Es kann auch Scham gegenüber der eigenen Sexualität sein. Durch die Erkrankung können gewissen Menschen auf Distanz gehalten werden. Anerkennung des Selbst und die Selbstliebe sind zu fokussieren.

Phytotherapie: Melaleuca alternifolia (Teebaumöl), Manuka – Honig

Mandelentzündung

Psychosomatik: Die Mandeln entsprechen einem Filter für das, was um uns herum geschieht. Unterdrückte Gefühle oder Wut können die Entzündung entstehen lassen. Es kann zu einer Gereiztheit führen, weil so viel herunterschluckt werden muss. Der Rachen entspricht der Kommunikation und der Kreativität. Es kann etwas nicht verwirklicht werden, weil die Zeit oder die Gelegenheit fehlt. Oder kann es die Angst sein, dass etwas entgleiten könnte und darauf verzichtet werden müsste. Es können Schwierigkeiten sein, etwas auszudrücken. Hier ist eine Reise zu sich selbst sehr hilfreich.

Phytotherapie: Pelargonium sidoides (afrikanische Geranie)

Migräne

Psychosomatik: Der Kopf ist komplett überhitzt und der Druck ist unerträglich. Migräne gibt den Betroffenen eine Auszeit aus dem Alltag. Oft ist es ein innerer Konflikt (ein Konflikt von Erwartungen im Aussen und dem inneren Gefühl). Es deutet darauf hin, nicht mehr sehen zu wollen, was im eigenen Leben geschieht. Ängste, Frustrationen und Ohnmacht über die Situation können Folgeerscheinungen sein. Es wird viel von einem gefordert (auch intellektuell) und der Druck steigt immer mehr. Man fühlt sich unfähig, das zu erreichen, was von einem verlangt wird. Die Betroffenen fühlen sich oft kontrolliert oder sie kontrollieren sich selbst. Der innere Druck kann zusätzlich von einem inneren Leistungsdruck stammen. Ein Ansatz ist hier, das Bekannte loszulassen und ins Unbekannte zu steigen. Somit darf man sich leichter fühlen und in ein verständnisvolles Handeln sich selbst gegenüber kommen.

Phytotherapie: Petasites officinalis (Pestwurz)

Nägelkauen

Psychosomatik: Eine Situation kann sehr energieraubend sein. Es kann eine starke innere Nervosität oder Unsicherheit da sein. Kinder können das Gefühl haben, in ihrer Kreativität oder Selbstbestätigung durch die Eltern eingeschränkt zu sein. Es kann auch ein eigener Teil sein, der abgelehnt wird. Aggressionen werden heruntergeschluckt. Wichtig ist, sich selbst an der Hand zu nehmen und sich selbst zu genügen, sich selbst Vertrauen und Sicherheit geben.

Ohren allgemein

Psychosomatik: Die Ohren erlauben es, alle harmonischen und unharmonischen Töne der Umgebung zu hören. Kann das, was gehört wird, nicht verarbeitet werden, kann dies zu Ohrenbeschwerden führen. Die Ohren stellen das Gleichgewicht zwischen Körper und Geist dar. Dieses Gleichgewicht hält einem aufrecht. Die Ohren sind das Symbol für inneres hören, die tiefsten Emotionen werden offen wahrgenommen. Bei Ohrproblemen darf eine Symphonie mit der inneren Stimme erarbeitet werden.

Ohren – Ohrgeräusche – Tinnitus

Psychosomatik: Es kann ein grosser Leistungsstress aufgrund eines emotionalen Schocks oder Ereignisses vorliegen (Verlust der Arbeit, Scheidung, Unfall…). Begründet auf einer Angst, den sozialen Status verlieren zu können. Man ringt um die Anerkennung. Es kann eine Starre in der unbefriedigten Situation vorliegen. Es darf vermehrt auf die innere Stimme (den inneren Radiosender) gehört werden, damit die inneren Emotionen nicht weiter verdrängt werden. Vielleicht will etwas nicht mehr gehört werden. Der Körper steht unter Spannung. Die Kommunikation zu einer geliebten Person kann unterbrochen sein. Mehr Frieden und Ruhe mit Entspannung kann das Stressniveau sehr gut senken.

Platzangst

Psychosomatik: Platzangst ist die Angst in einer Menschenmenge und steht in einem starken Zusammenhang mit der Angst vor dem Tod. Oft sind es sehr sensible Personen, die Gefühle anderer Menschen aufnehmen. Ein Mutterthema kann sich dahinter verbergen. Man darf lernen, seine eigene mütterliche Seite zu leben und sich zu beschützen, seinen Platz nie zu verlieren. Die Menschen ziehen sich oft in sich selbst zurück und fühlen sich für alles verantwortlich. Die Betroffenen dürfen lernen, alles unter Kontrolle zu haben, auch an Plätzen, wo man sich nicht auf Anhieb sicher fühlt.

Psychose

Psychosomatik: Die Betroffenen können sich wie ein Fremder in dieser Welt fühlen. Es kann sein, dass Sie gerne aus ihrem Körper ausbrechen möchten, weil sie ihn nicht akzeptieren können. Da es möglicherweise zugelassen wurde, dass fremde Personen in einem eingedrungen sind, ging die eigenen Identität und das Selbstbewusstsein verloren. Man möchte eigentlich nur geliebt werden. Die Abkapselung dient als scheinbarer Schutz vor der Realität. Auslöser kann ein nicht zugeordneter oder nicht verstandener Schock sein. Man kann nicht verstehen, warum es passiert ist. Die Personen fühlen einen starken inneren Schmerz. Es kann eine Angst sein, das eigene Leben zu vergeuden oder keine Zukunft zu haben. Die Extreme können von der inneren Machtlosigkeit kommen. Der in der Vergangenheit erlebte Schmerz kann ein Teil des Entwicklungsprozesses sein. Es gilt diesen Schmerz zu verarbeiten und das Leben auf neuen und positiven Fundamenten aufzubauen. Das Vertrauen in das Leben und in den Selbstschutz darf gestärkt werden.

Rauchen

Psychosomatik: Rauchen steht im Zusammenhang mit den Lungen, einem Symbol für das Leben, für Freiheit, Selbstständigkeit und Kommunikation. Es ist ein Schutz, hinter dem tiefsitzende Ängste verborgen sind. Es stillt das Bedürfnis nach Wärme und Liebe. Es fällt den Personen schwer, Zeit für sich selbst zu nehmen, ausser beim Rauchen. Lebensfreude ist im Alltag ein schwieriges Thema und Beziehungen zu anderen Menschen machen Angst. Durch das Rauchen fühlen sich die Personen weniger alleine. Rauchen füllt die Pausen in der Konversation. Die Loslösung lohnt sich, damit der eigene Weg klarer gesehen werden und der eigene Rhythmus entwickelt werden kann. Die Personen lernen jeden Augenblick zu geniessen und wissen, dass sie es verdient haben, geliebt zu werden.

Rücken

Psychosomatik: Der Rücken ist die Stütze oder der Träger des Lebens. Ist die Last zu gross oder fühlt sich jemand zu wenig unterstützt, zeigt sich dies oft im Rücken. Es kann auch ein Gefühl sein, sich an die Wand gedrückt zu fühlen oder immer jemanden im Rücken zu haben. Es sind Schwierigkeiten, im Leben voranzugehen, man fühlt sich gefangen oder begrenzt. Im Rücken sind Erfahrungen oder Kummer, welche die Person selbst oder andere nicht sehen dürfen oder wollen. Es kann auch eine Flucht sein, irgendetwas hinter sich zu bringen. Dialoge und Austausch darf gefördert werden, die innere Kraft und Intuition aktiviert werden und das Vertrauen in das Leben zu entwickelt werden, so dass es einem immer stützen wird.

Verschobener Wirbel – gegen welche Situation wird gekämpft, welches Ideal will erreicht werden?

Rückensteifigkeit – Stolz, Macht, nicht-nachgeben wollen

Muskuläre Rückenprobleme – starre Haltung gegenüber einer Situation – eine Sehnsucht nach Stütze

Schmerzen – wachsen mit der Besorgnis

Rücken – Halswirbel

Psychosomatik: Die Halswirbel entsprechen dem Energiezentrum des Herzens, es ist die Ebene der Kraft, die Emotionen tragen zu können. Sie entsprechen der Kommunikation und der Offenheit gegenüber dem Leben. Kritik oder Verletzungen verstärken die Schmerzen. Die Personen verschliessen sich sehr stark. Es können auch Ungerechtigkeiten sein, die gesehen werden.

Rücken – Brustwirbel

Psychosomatik: Die Brustwirbel stehen für Schuldgefühle und alle Themen, die oben genannt sind.

Rücken – Lendenwirbel

Psychosomatik: Die Lendenwirbel symbolisieren die Sicherheit, die Stütze und das Vertrauen ins Leben. Es können materielle und gefühlsmässige Unsicherheiten sein

Hexenschuss – Machtlosigkeit

Eingeklemmte Bandscheibe – zu viel Druck auf sich selbst

Schilddrüse – Hyperthyreose

Psychosomatik: Die Überfunktion der Schilddrüse kann eine Enttäuschung sein, nicht das erreichen oder ausdrücken zu können, was man gerne möchte. Die Personen richten sich mehr nach den Erwartungen anderer. Es entsteht eine Verbitterung, Frustration und Hass gegenüber allem, was nicht den eigenen Erwartungen entspricht. Die Aufmerksamkeit wird vor allem auf negative Dinge gerichtet. Es wird eine Ohnmacht empfunden, selbst etwas verändern zu können. Es muss alles immer noch schneller ablaufen. Alles ist sehr flüchtig und es entsteht Stress, nichts richtig geniessen zu können. Der Kontakt mit dem tiefsten inneren ging verloren und Verantwortlichkeiten werden beiseite geschoben. Entscheidungen zu treffen und die Macht, das eigene Leben zu gestalten bringen die Personen zurück in ihr eigenes Leben.

Schilddrüse – Hypothyreose

Psychosomatik: Die Unterfunktion der Schilddrüse kann zu einer Entmutigung und Trübsinnigkeit führen. Die Personen fühlen sich unverstanden. Das Hals-Chakra widerspiegelt die Kommunikation. Wie kommuniziere ich mit mir selbst und meinen Angehörigen? Wie kann die eigene Kreativität in das eigene Tun eingebracht werden? Wie kann der Mangel an Wünschen in das eigene Leben gebracht werden? Man flüchtet vor den eigenen Verantwortlichkeiten und lebt in einer irrealen Welt. Es darf wieder ein vertrautes Leben geblickt werden, das Sicherheit und Harmonie gibt.

Schlaflosigkeit

Psychosomatik: Es kann eine tiefe Angst sein, sich fallen zu lassen. Die ständige Kontrolle zu überwachen und auf der Hut zu sein, lässt einem nicht schlafen. In der Nacht ist man verletzlich. Wenn sich eine Person hinlegt, gibt es nichts anderes mehr als sie selbst, sie hört nur noch auf das, was in ihr ist. Es können Schuldgefühle verborgen sein (nicht verdient, Ruhe zu finden), oder Schwierigkeiten Entscheidungen zu treffen. Angst vor dem Unbekannten weckt nachts. Schlafen kann ein Zeitverlust sein, weil so vieles zu tun ist. Man darf Vertrauen in sich selbst und andere finden und loslassen mit dem Wissen, dass sich die Erde weiter drehen wird.

Phytotherapie: Valeriana officinalis (Baldrian), Humulus lupulus (Hopfen), Lavandula angustifolia (Lavendel)

Schwindel

Psychosomatik: Schwindel kann eine Flucht vor der eigenen Stimme sein. Man weigert sich, auf sie zu hören. Angst vor Veränderung kann zusätzlich mitspielen. Es fehlen Anhaltspunkte, um sich orientieren zu können. Man dreht sich im Kreis und sieht keinen Ausgang. Die Betroffenen wissen nicht, in welche Richtung sie gehen sollen und finden sich selbst im Nichts. Inneres Ungleichgewicht wird ans Licht gebracht und die Frage, wo man sich selbst positionieren darf. Die Lebensfreude darf neu entfachen , das Vertrauen in die Zukunft gestärkt werden und die Kontrolle abgelegt werden.

Das Boot, auf welchem man sich befindet bewegt sich nicht im gleichen Rhythmus, wie die Uferlandschaft, die betrachtet werden kann.

Sinusitis

Psychosomatik: Eine Machtlosigkeit gegenüber einem Menschen, den man einfach nicht riechen kann. Es kann eine tatsächliche oder eingebildete Gefahr sein. Das entsteht ein Gefühl, sich in einer Sackgasse zu befinden und Einschränkungen im Lebensraum oder in der freien Zeit erdulden zu müssen. Man fühlt sich nicht mehr als Entscheidungsträger. Die Angst, nicht geliebt zu werden oder das Leben verpfuscht zu haben kann sich verstärken. Es darf der inneren Stimme wieder gefolgt werden und ständige Kompromissbereitschaft abgelegt werden.

Homöopathie: Hydrastis canadensis (Kanadische Gelbwurz), Luffa operculata (Schwammgurke)

Sodbrennen

Psychosomatik: Was brennt in mir und macht mich wütend? Ich kann mich in einer Situation befinden, die ungerecht oder ärgerlich ist und ich fühle mich machtlos. Ich kann das Gefühl haben, dass mich Elemente ausserhalb meiner Person kontrollieren. Es entsteht ein innerer Druck. Das Vertrauen in den Satz erlangen: alles meine Bedürfnisse werden im rechten Moment erfüllt werden, ich nehme mir die Zeit, das Leben zu geniessen.

Phytotherapie: Chamomilla recutita (Kamille), Achillea millefolium (Schafgarbe)

Zöliakie – Glutenunverträglichkeit

Psychosomatik: Es können viele Personen im Umfeld sein, die einem unterstützen. Doch manchmal rücken sie zu nah auf. Man fühlt sich gesteuert und wie ein Gefangener. Die Personen dürfen lernen, ihren eigenen Platz einzunehmen und ihre Grenzen anzuerkennen. Immer wenn auf die eigene Stimme gehört wird, kann das Gefühl der inneren Freiheit weiter wachsen.